Auf der Suche nach dem perfekten Rezept: Butterkuchen

Ganz, ganz ursprünglich komme ich ja aus dem Rheinland und so manche Dinge sind da einfach hängen geblieben, bzw. fehlen mir hier im Süden. Eines dieser Dinge ist der sogenannte Butterkuchen / Zuckerkuchen / Beerdigungskuchen, den ich hier leider noch nirgends in einer Bäckerei entdeckt habe. So ist es bei uns in der Familie seither Tradition, dass diese süße Sünde immer mitgebracht wird, wenn wir im Rheinland waren.

Ich versuche nun seit einiger Zeit diesen Kuchen nachzubacken, da mir das Rezept, das wir haben nicht wirklich gefällt und möchte euch nun an meinen Küchen-Experimenten teilhaben lassen.

Das aktuelle Rezept finde ich bereits recht gut und werde es noch in verschiedenen Abwandlungen ausprobieren.

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Zutaten:

Boden:
400 g Sahne
8 Eier
200 g Zucker
500 g  Mehl
2 Päckchen  Vanillezucker
2 Päckchen  Backpulver

Die Zutaten gebt ihr einfach in eine Schüssel und verrührt sie mit einem Handrührgerät zu einem glatten Teig. Dann gebt ihr die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Wenn ihr so etwas habt, könnt ihr auch einen Edelstahlrahmen (im Grunde ist das ein quadratischer Tortenring) darum stellen – dann sind auch die Randstücke schön gleichmäßig. Alternativ könnt ihr den Kuchen auch in einem Bräter backen. Das ganze dann im vorgeheizten Backofen etwa 14 Minuten bei 160°C backen.

Guss:
125 g Butter
100 g brauner Zucker
4 EL  Milch

In der Zwischenzeit könnt ihr die Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Anschließend gebt ihr die Milch und den Zucker dazu.
Dann drückt ihr mit einem Finger oder einem Kochlöffelstiel in regelmäßigem Abstand Löcher in den halbgaren Teig und gebt die Hälfte des Gusses (vorwiegend das Fett) darüber (mit einem Backpinsel verteilen). Anschließend backt ihr den Teig weitere 12 Minuten, holt den Kuchen wieder heraus und verteilt den restlichen Guss gleichmäßig darüber. Anschließend wird der Kuchen etwa weitere 5- 10 Minuten gebacken, bis er eine goldbraune Färbung erhält.

Auf einem Gitter auskühlen lassen, den Rahmen ablösen und in quadratische Stücke schneiden. Am besten schmeckt der Butterkuchen, wenn er noch leicht warm ist. Man kann ihn aber auch gut einfrieren und nach dem Auftauen kurz in der Mikrowelle erhitzen. Dann schmeckt er fast wie frisch gebacken.

butterkuchen_v1_2

 

Das Rezept gefällt mir bereits sehr gut. Allerdings werde ich es demnächst noch mit etwas weniger Ei versuchen und die Menge des Gusses reduzieren und dafür Butterflöckchen direkt in die Löcher geben.

 

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