Mhmm … des Monats “Chocolate Chip Cookie Dough and Milk Cake”

Gesehen bei: Heather Baird (http://www.sprinklebakes.com)

Ist der Name nicht herrlich? Normalerweise hätte ich es ja übersetzt, aber ich liebe das Wort “Dough”. Fragt mich nicht warum. Also bleibt es bei “Chocolate Chips Cookie Dough and Milk Cake”.

Das Rezept habe ich auf dem oben genannten Blog entdeckt und etwas angepasst, da mir der Kuchen ansonsten VIEL zu süß gewesen wäre. Zudem nehme ich weniger Eier, wodurch der Boden etwas weicher wird – dafür ist er aber auch zerbrechlicher.

Es ist ein eher aufwändiger Kuchen. Mit den ganzen Phasen des Abkühlens hat es gute vier Stunden gedauert, bis ich fertig war.


Zudem ist er wirklich massiv, also kleine Stücke schneiden.
Der Geschmack und die Optik sind meiner Meinung nach aber kaum zu übertreffen. Beim nächsten Mal werde ich auch etwas weniger Schokotropfen nehmen, da es meiner Meinung nach etwas zu heftig ist.
Ich kann mir vorstellen, dass er auch gut schmeckt, wenn man statt dem Frosting einen Überzug aus Sahne macht – auch wenn es absurd klingt. Dadurch würde er tatsächlich etwas leichter werden.

 

Und hier das Rezept:

 Chocolate Chip Cookies and Milk Cake
24 Portionen

Böden
755 g Mehl
105 g Speisestärke
6 TL Backpulver
1 guter TL Salz
270 g Butter (auf Raumtemperatur)
140 g Öl (Erdnussöl z.B.)
400 g Zucker
8 Eiweiß auf Raumtemperatur (oder 10, wenn ihr den Boden fester möchtet)
433 ml Buttermilch
300 g Schokotropfen (zartbitter)

Füllung
180 g brauner Zucker
270 g Butter
3 TL Vanille-Extrakt
360 g Mehl
1 guter TL Salz
200 g Sahne
Ca. 200 ml Milch
200 g Schokotropfen (zartbitter)

Frosting und Verzierung
35 g Mehl
1 guter TL Salz
580 ml Vollmilch
540 g weiche Butter
280 g Puderzucker
1 guter TL Vanilleextrakt
1 Packung Kuvertüre fix zartbitter (z.B. von Dr. Oetker – das sind diese Plättchen, die ich für den Rand genommen habe)
65 g Schokotropfen (zartbitter)

Tortenböden: Ofen auf 160 °C vorheizen.
Zwei oder drei 26 cm Springformen einfetten und mit Backpapier auslegen. (Es ist zu viel Teig für eine Form – ihr könntet es auch halbieren, oder nur ¾ nehmen, dann müsst ihr den Boden etwas dünner schneiden – er ist halt sehr weich, weshalb es nicht einfach wäre. Wenn ihr dagegen drei Formen habt, wäre das perfekt)
Mehl, Speisestärke und Backpulver sieben und in eine Schüssel geben. Salz dazu.

Butter, Öl und Zucker in einer separaten Schüssel aufschlagen, bis es leicht und fluffig ist.
Eier einzeln darunter geben und jeweils gut verrühren.
Mehl und Buttermilch abwechselnd langsam und bei langsamer Einstellung des Handrührgeräts unterheben.
Vorsichtig die Schokodrops unterheben.

Den Teig auf die Formen verteilen. Wenn ihr, wie ich, nur zwei habt, drittelt ihr die Menge und in eine Form kommt 1/3 und in die andere 2/3. Die Backzeit beträgt bei zwei Formen etwa 60 Minuten.  Immer mal wieder Stäbchenprobe machen und falls der Boden zu dunkel wird, mit Alufolie abdecken.
10 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann herausholen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Mit einem langen Messer Unebenheiten abschneiden, so dass eine ebenmäßige Fläche entsteht. Bei zwei Formen den höheren Boden halbieren, so dass wir am Ende drei schöne Böden haben.
Vorsichtig, die Böden sind sehr weich!

Füllung: Brauner Zucker und Butter aufschlagen, bis sie schaumig sind. Vanille und Mehlmischung unterheben. Sahne und dann immer wieder etwas Milch dazugeben, bis es die richtige Konsistenz hat (wird eventuell nicht alles benötigt). Es darf nicht zu flüssig sein, da sonst die Schokotropfen absinken oder euch die Füllung „davonläuft“.
Schokodrops unterheben.
Boden auf Servierplatte legen. Die Hälfte der Füllung darauf verteilen, den nächsten Boden darauflegen, dann die restliche Füllung und zum Abschluss der letzte Boden.

Frosting: In einem Topf Mehl und 150 ml Milch vermischen. Auf mittlere Stufe 3 Minuten kochen lassen. Die restliche Milch und Salz dazugeben. Weiterrühren, bis die Mischung die Konsistenz von warmen Pudding hat (kann 10 Minuten dauern).
In ein flaches Gefäß füllen und kühl stellen (die Creme sollte fester werden, wie Pudding).

In einem großen Gefäß die Butter mit dem Zucker aufschlagen. Vanille dazu.
Die abgekühlte Masse teelöffelweise bei mittlerer Einstellung des Rührgeräts unterheben.
Anschließend etwa 6 Minuten auf maximaler Einstellung schlagen, bis die Konsistenz fluffig wird. Der Zucker muss sich gelöst haben – wenn nicht nochmal so lange schlagen.

Die Torte damit überziehen, restliches Frosting in eine Spritztülle füllen und am Rand mit Tupfen verzieren. Anschließend mit den kleinen Drops bestreuen und die größerem regelmäßig auf den Rand kleben.

Die Torte kühl aufbewahren, aber auf Zimmertemperatur servieren.

 

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